Sullivan Fortner Trio
Balkon CHF 79.90.-
Parkett Sitzplatz CHF 67.80.-
Balkon Hinten: CHF 46.30.-
Stehplatz/Parkett CHF 38.20.-
Sullivan Fortner Trio
Sullivan Fortner (piano) | Tyrone Allen II (double bass) | Kayvon Gordon (drums)
Der aus New Orleans stammende Sullivan Fortner zählt seit über einem Jahrzehnt zu den profiliertesten Jazzpianisten seiner Generation. Der Grammy-prämierte Künstler, Komponist und Bandleader begeistert durch seine klangliche Tiefe, stilistische Offenheit und aussergewöhnliche Improvisationsgabe. Internationale Anerkennung erlangte er u.a. als Co-Produzent und Pianist auf The Window mit Cécile McLorin Salvant sowie mit seinem gefeierten Soloalbum Solo Game (2024). Er war künstlerischer Partner von Jazzgrössen wie Wynton Marsalis, Dee Dee Bridgewater, Fred Hersch, Roy Hargrove und vielen mehr.
Fortner studierte am Oberlin Conservatory und an der Manhattan School of Music, lehrt regelmässig an renommierten Institutionen und wurde 2024 im DownBeat Critics Poll als «Rising Star Jazz Group» mit seinem Trio ausgezeichnet. Tyrone Allen II, aufgewachsen in Temple Hills, Maryland, erhielt seine erste musikalische Ausbildung durch seinen Vater. Nach Studien an der Eastman School of Music und dem Berklee Global Jazz Institute entwickelte er sich zu einem gefragten Bassisten in New York. Er spielte mit Jazzgrössen wie Ralph Peterson, Terri Lyne Carrington und Gerald Clayton und ist aktuell festes Mitglied im Broadway-Orchester von Moulin Rouge. Kayvon Gordon, aus Detroit stammend, wurde früh von Trompetenlegende Marcus Belgrave gefördert. Er studierte an der University of Michigan und stand bereits mit Künstlern wie Ravi Coltrane, JD Allen und Robert Hurst auf der Bühne. Gordon lebt heute in New York, wo er moderne Klangästhetik mit der reichen Jazz-Tradition Detroits verbindet.
«Southern Nights» (VÖ: 14. Februar 2025, Artwork Records)
Im Sommer 2023 kehrte Sullivan Fortner für eine Woche ins legendäre Village Vanguard in New York zurück – gemeinsam mit Peter Washington (Bass) und Marcus Gilmore (Drums). Die Sessions, ursprünglich als Live-Auftritte konzipiert, entwickelten eine so spontane und dichte musikalische Energie, dass sie live im Studio festgehalten wurden – ohne Overdubs, Schnitte oder Retakes. Das daraus entstandene Album «Southern Nights» ist eine Hommage an Fortners Wurzeln in New Orleans. Es umfasst Stücke von Allen Toussaint, Clifford Brown, Donald Brown sowie Eigenkompositionen und eine musikalische Würdigung an Fortners verstorbenen Mentor Bill Lee und dessen Schwester Consuela Lee. Im Zentrum steht der Titeltrack – Fortners gefühlvolle Reinterpretation von Toussaints Klassiker – ein nostalgisches, klaviergeführtes Porträt südländischer Nächte.
Mit seiner Verbindung von Tradition und Innovation, von karibischem Einfluss und amerikanischem Jazz, unterstreicht Fortner einmal mehr seine Ausnahmestellung. Wie Jason Moran schreibt: «Was wir hören, ist ein Musiker, der sich durch Musik einen Schutzraum erschafft – und darin eine neue Welt entstehen lässt.»